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Überheblichkeit...

"Das absolute Wissen führt zum Pessimismus: die Kunst ist das Heilmittel dagegen." Friedrich Nietzsche

So manches Mal denke ich wirklich, dass Nietzsche mehr als einmal einen Höhenflug hatte...
Ich will nicht vorab urteilen noch verurteilen, aber diese Aussage involviert für mich eine gewisse Sicherheit darin, dass er das ultimative Wissen hatte.
Ich meine, wie kann er 1. sagen, dass das absolute Wissen zu Pessimismus führt, wenn er das noch nicht gehabt hätte, und 2. noch hinzufügen, Kunst sei das Heilmittel dagegen?!

Sind hier vielleicht noch ein paar weitere Querdenker?!
8.12.06 00:25
 


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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Heihachi / Website (8.12.06 16:59)
Nietzsche hatte einfach zuviel Katamri Damacy gespielt, aber egal. Was ich dazu meine...Das absolute Wissen, ja was offenbart es denn einem, ich denke er hatte einfach nur weiter gedacht und diese Behauptung aufgestellt, der ich auch irgendwo zustimmen kann, denn wenn man alles weiß, wird man sehen worin alles enden wird, was tooooootttaaaalllll langweilig ist ^__^, man wird pessimistisch und brauch ein Ventil um seine Depris loszuwerden *grins*, genau da setzt er im Nebensatz dann einfach die Kunst hin als Ventil, ich meine er hätte auch PS 2 oder Alkohol hinschreiben können, es wäre doch alles das selbe gewesen...einfach nur Ablenkung und Betäubung. Nietzsche war schon irgendwie ein ganz großer Poser und Angeber so Nietzsche jetzt hast du es ^__^


mjb / Website (8.12.06 23:06)
Ich denke Kunst ist so ziemlich das Gegenteil von Ablenkung und Betäubung. Man versucht Gedankengänge und Gefühle darzustellen und dazu beschäftigt man sich damit auf einer Ebene die mit sprachlichen Mitteln überhaupt nicht möglich wäre.

Und ich denke dass es kein absolutes Wissen gibt. Man kann zwar davon überzeugt sein alles zu Wissen und in den meisten Fällen macht das wohl auch Pessimistisch und Antriebslos, aber wahr wird es dadurch noch lange nicht.

Naja, da wir hier ja sowieso am philosophieren sind, stell ich jetzt einfach mal die Behauptung auf, dass die Welt in jeder Hinsicht multidimensional ist, sprich alles gleichzeitig wahr und falsch ist.
Die dazugehörige Argumentation lass ich jetzt einfach mal weg, da ich nicht die richtigen Worte finde.


mjb / Website (13.12.06 05:26)
Was ich vllt noch anfügen sollte:
Für mich ist Kunst auch ein Heilmittel. Ob das jetzt ein Bild, ein Gedicht, eine Melodie oder was auch immer ist. Die Kunst berührt die Seele und man kann in sie eintauchen und sich fühlen wie - ich weiss nicht - gut, selbst wenn man sich schlecht fühlt.


Jaspernine / Website (13.12.06 21:40)
Wenn man Wissen über Dinge hat, dann kann dies sehr frustrierend sein.
Zum Beispiel, wenn man erfährt wie machtbegierig und geldhungrig die Industriekonzerne sind. Und wenn man dann noch erfährt, dass sie bei weitem so gierig sind, dass sie Anwälte bezahlen, die in der Politik bei Gesetzesvorschlägen beeinflussen sollen, dann ist man wohl noch weitaus deprimierter als vorher.
Solche und noch viel mehr Dinge kann man, wenn man sich mit der Welt und deren Probleme beschäftigt, erfahren.
Das macht dann nach und nach wunderschön deprimiert.
Da wir diesen Zustand auf Dauer nicht ertragen können und die Möglichkeit des Selbstmordes äußerst feige sowie sinnlos wäre, gibt es für den Menschen die weitere Möglichkeit sich in die Kunst zu flüchten. Diese beruhigt und lenkt ab, auch wenn man gerade in ihr all das ausdrückt, was man gerade in Gedanken verarbeitet.
Das heißt, es ist sehr wohl sehr viel von den weltlichen Problemen in unserer eigenen Kunst, doch das Zustandebringen eines Bildes, eines Liedes oder Gedichtes lässt uns davon ein wenig Abstand gewinnen...
Ich denke doch, dass man das so sagen kann.


Jaspernine / Website (13.12.06 21:43)
Absolutes Wissen ist in meinen Augen im Übrigen auch ein Ding der Unmöglichkeit. Man könnte es als einen geistigen Zustand beschreiben, auf einen derzeitigen geistigen Zustand beziehen und behaupten, im Moment hat dieser Mensch das ihm mögliche absolute Wissen, aber ich denke nicht, dass es ein absolutes Wissen in einer Endform gibt. Allein schon deswegen, weil dies keiner von sich behaupten kann...

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