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Reflektion und Stillstand sowie Verfall in vorurteilbehaftetes Verhalten

Man möchte ja immerzu über seinen eigenen Horizont blicken können. Also immer und immer dazulernen.
Dabei erlebt, erlebt und erlebt man und reflektiert, reflektiert und reflektiert.
Nach und nach macht man an und für sich immer mehr Abstriche und muss erkennen, dass man nicht in der Lage dazu sein wird, sich in jeder Situation die Zeit zu nehmen, um absolut bedacht zu handeln.
Umso mehr man dies realisiert, desto mehr handelt man wesentlich schneller sowie unbedachter. Hat sich dieses Verhalten erst einmal eingeschlichen, muss man tierisch aufpassen, dass man nicht dort stehen bleibt und möglicherweise in ein Klischee-Verhalten reinrutscht, über das man sich früher so intensiv Gedanken gemacht hat. Sehr wahrscheinlich hat man auch nicht sonderlich positiv darüber gedacht und kam zu dem Schluss, dass alle Menschen die Vorurteile hatten, in den jeweils eigenen Augen "beschränkt" waren. Ich meine, wie kann man denn solche Vorurteile einfach so hinnehmen?! Scheinbar unverständlich.
Umso entsetzender ist es, wenn man feststellt, dass sich eben diese Vorurteile, die man bei anderen nicht nachvollziehen konnte, sich nach und nach in einem selbst verfestigen und man immer häufiger feststellen muss, dass man gerade vorab geurteilt hat - sei es über Mensch oder Ding.
Das ist mal wirklich beschränkt.
Um dagegen anzugehen, sollte man sich auf jeden Fall Zeit für sich selbst nehmen. Die berühmten "fünf Minuten" für einen selbst eben. Und die können eben mal "fünf Minuten" sein oder eben auch mal "5 Stunden". Das spielt hierbei keine Rolle. Es kommt eben darauf an, wieviel man meint überdenken zu müssen...
Denn nur so verfällt man nicht allzu schnell in ein vorurteilbehaftetes Verhalten, dass sich nach und nach in einen einbrennt.
Oder was meint ihr?
1.12.06 03:23
 


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