Philosophie-Blog

 

* Startseite     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Links
     Mein Weblog
     Seite von Markus
     Blog von Andy
     Duden
     Lexikon der Philosophie
     Philosophieforen
     Wikipedia
     Virtueller Klassenraum des Ethik-Unterrichts
     Philosophie
     Studienführer Philosophie
     Philosophisches Lesen
     Philosophie-Seiten
     Zeitschrift für Philosophie und Kultur






Überheblichkeit?!

Ist doch Geist und Verstand an den Tag legen nur eine indirekte Art, allen anderen ihre Unfähigkeit und ihren Stumpfsinn vorzuwerfen.
Arthur Schopenhauer (1788 - 1860), deutscher Philosoph
12.7.06 00:50


Werbung


Das Höhlengleichnis des Platon

Höhlengleichnis
Dieses Gleichnis ist wohl sehr aufschlussreich in Bezug auf unser aller Leben. Denn hierbei geht es um die notwendige Weitsicht oder besser gesagt darum, die Dinge stets von verschiedenen Seiten zu betrachten, insofern man die Möglichkeit dazu hat.
Die Sichtweise eines jeden kann sehr eingeschränkt sein, was sicherlich auch von Herkunft (Umgebung) und Alter zusammenhängt. Jedoch ist dies meines Erachtens ebenso eine Frage des eigenen Willens. Es gibt genug Menschen, die ihre Augen vor vielem verschließen.
Als Beispiel hierfür nehme ich einfach mal einen alten Mann, der seinen Enkel nicht versteht. "Die heutige Jugend macht soviel, was ich gar nicht nachvollziehen kann..." Wieso kann der alte Mann dies nicht nachvollziehen? Weil er sich gar nicht richtig damit auseinandersetzt. Man spricht hierbei nur allzu oft vom "Generationenkonflikt", den man meiner Meinung nach beheben könnte, wenn man sich nur ausführlich genug damit beschäftigen würde.
Zu dem Beispiel muss ich noch loswerden, dass ich jedoch ebenso gut einen alten Mann, der solch eine Auffassung vertritt, verstehen kann, da man im Alter sicherlich genug "erlebt" hat und es leid ist, noch mehr dazu zu lernen und sich erneut mit neuen Dingen auseinanderzusetzen. Jedoch ist dies keine Entschuldigung. Verständnis hierfür soll nicht heißen, dass dieser Fakt so bleiben soll. Es soll nur zeigen, dass man sich ebenso versucht in die Lage der älteren Person zu versetzen wie in die Lage der jüngeren Person.
Doch eines kann und werde ich wohl nicht verstehen und dies wird auch wohl so bleiben, bis ich selbst alt und grau bin:
Warum nimmt der einstige Lebenshunger, der doch irgendwo in jedem von uns steckt im hohen Alter ab? Muss es denn wirklich sein, dass der körperliche Verfall auch zeitgleich oder versetzt den geistigen Verfall bedeutet? Müssen wir uns fürchten auch verständnislos unseren eigenen Enkeln gegenüber zu treten? Wenn wir dies wirklich nicht wollen, dann wird dies auch sicherlich nicht so geschehen. Aber was ist mit denen, bei denen es schon so ist? Oder mit denen, die es so machen werden? Die, die später nur noch mit ihrem eigenen Leben beschäftigt sind, und deren ganze Aufmerksamkeit dem eigenen Leben und keinem anderen gilt? Wo ist die Weitsicht der vielen alten Menschen, die doch gerade aus deren langen Leben soviel mitgenommen haben müssten? Ist es die Angst vor dem Tod, die diese Menschen zu miesepetrigen und sturen Böcken macht?
Und wiedermal Fragen über Fragen, auf die ich mir viele unterschiedliche Antworten erhoffe.
Es sei noch angefügt, dass mein Text nicht absolut ist und ich mir bewusst bin, dass nicht alle alten Menschen "miesepetrig und stur" sind, aber eben sehr viele.
26.7.06 18:18





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung